Hochaktuelle Lernprogramme zur Jahrhundertreform des VVG.

Nur wenige Monate bleiben Versicherungen, Banken und Sparkassen zur Einarbeitung ihrer Berater in das umfassend reformierte Vertragsgesetz. Weil das allein auf klassischen Wegen kaum zu schaffen ist, setzen die Deutsche Versicherungsakademie (DVA), die Allianz Deutschland AG und das Berufs-bildungswerk der Versicherungswirtschaft in Hannover (BWV Hannover) auf das eLearning-Know-how von M.I.T.

Fast 100 Jahre lang galt das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) in nahezu un-veränderter Form. Zum 1. Januar 2008 wird es geändert – und das gleich so grund-legend, dass Experten von der umfassendsten Reform in der Geschichte der Ver-sicherungs-branche sprechen. Betroffen sind unter anderem die Beratungs- und Informationspflichten, die Vertragsgestaltung, die Rückkaufs-rechte und die Vertei-lung der Abschlusskosten. Verabschiedet wurde das Gesetz am 5. Juli 2007, das heißt: Versicherungen, Banken und Sparkassen bleibt insgesamt nicht einmal ein halbes Jahr Zeit, um ihre Berater in das neue Gesetz einzuarbeiten.

  

Mit klassischen Schulungen und Workshops allein ist das freilich kaum zu schaffen. Deshalb setzen die Deutsche Versicherungsakademie (DVA), die Allianz- Deutsch-land AG und das Berufsbildungswerk Hannover ab sofort unterstützend zwei e-Learning-Programme als Bestandteil einer Blended-Learning-Maßnahme ein, die sie von den Newmedia-Spezialisten von M.I.T in Friedrichsdorf und München ent-wickeln ließen.

Das zur Reform umfassend aktualisierte Basis-WBT "Mit dem VVG auf Tour" unterstützt mit Informationsseiten, interaktiven Übungen und kurzen Wissenschecks bei der grundlegenden Einarbeitung in das gesamte VVG. Abschließend kann der Ler-ner das erworbene Wissen im Rahmen simulierter Kundenbesuche einsetzen und vertiefen. Das Programm „VVG-Reform kompakt“ dagegen konzentriert sich auf die anschauliche, dialogorientierte Vermittlung der wesentlichen Änderungen in den Gesetzestexten, die es anschließend in lebensnahen Fallbeispielen abfragt. Der intelligente didaktische Aufbau beider Tools reduziert den Lernaufwand für die un-gewöhnlich komplexen Inhalte auf ganze acht bzw. fünf Stunden.