Pressemitteilung 25.07.2019

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Pressemitteilung 25.07.2019

FernUniversität Hagen und M.I.T. e-Solutions präsentieren auf der ICELW

Vom 12. bis zum 14. Juni fand die 11. International Conference on E-Learning in the Workplace (ICELW) an der Columbia University in New York statt. Mit dabei waren dieses Jahr die FernUniversität in Hagen und M.I.T e-Solutions, die ihr gemeinsames Projekt InDigiTrain vorstellten. InDigiTrain steht für „Integriertes Digitales Training “ und zielt auf die Modernisierung der Qualifikation im deutschen Gesundheitswesen ab.

In einer der Sessions der dreitägigen Konferenz stellten Christina Gloerfeld und Jessica Felgentreu von der FernUniversität in Hagen und Onno Reiners von M.I.T. die Rahmenbedingungen und Bewertungsergebnisse des Projekts vor.

Ausgangspunkt des Projekts war eine Zustandsanalyse der Qualifikation im Gesundheitswesen, das derzeit unter einem akuten Mangel an qualifizierten Arbeitskräften leidet. Ein Analyseergebnis war die starke Abhängigkeit der Branche von Präsenzschulungen und die Notwendigkeit einer grundlegenden Modernisierung, damit Aus- und Weiterbildungsangebote zu jeder Zeit und an jedem Ort zugänglich und verfügbar sind. Eine solche Verfügbarkeit erfordert flexible, mobile und individualisierte Angebote. Aus diesem Grund besteht das Herzstück von InDigiTrain aus einem Inverted Classroom-Modell (ICM) auf Basis einer mobilen E-Learning-Plattform. ICM plus ein jederzeit verfügbares Lernportal ermöglichen bedarfsorientierte, digitale und mobile Lernarrangements, die Qualifikation im Gesundheitswesen verfügbarer und handlungsorientierter gestalten. Zielgruppen können je nach ihrer Lebenssituation flexibel geschult werden, werden durch digitale Lern- und Kollaborationsangebote fit für die Digitalisierung und das selbstgesteuertes Lernen gemacht und wenden in Präsenzphasen selbsterarbeitetes Wissen praxis- und handlungsorientiert im Gruppenkontext an. Letzteres schafft Handlungskompetenz bereits in der Schulung, sodass dringend benötigtes Personal im Gesundheitswesen schneller produktiv am Arbeitsplatz eingesetzt werden kann.

In Zusammenarbeit mit zwei Schulungseinrichtungen – BiG und AWO Ennepe Ruhr – wurde dieses Konzept auf Qualifizierungsmaßnahmen für Hygiene-Spezialisten und Logopäden angewendet. Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es zu zeigen, dass digital unterstützte Aus- und Weiterbildungen flexible, adaptive und individualisierte Trainingsformate ermöglichen, die helfen, Arbeits- und Qualifizierungsengpässe im deutschen Gesundheitswesen abzumildern. Eines der wichtigsten Bewertungsergebnisse ist, dass die Einführung eines digital unterstützten ICM zwar mit zusätzlichem Implementierungsaufwand verbunden sein kann, sich aber eine konsequente Anwendung mittelfristig auszahlt und die oben beschriebenen Vorteile bietet. Zusätzlich profitieren die Akteure im Gesundheitswesen auch marketingseitig von modernisierten Lernarrangements, weil sie als Innovationsträger wahrgenommen werden und ihr Kundenradius durch flexible und individualisierte Trainingsangebote wächst. Das Projekt wurde vom BMBF und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

Mehr Informationen über InDigiTrain
2019-08-14T12:09:52+00:00Juli 25th, 2019|Categories: Lieblingsstücke, M.I.T meets, News|