de  |  en
zurück zur Übersicht

M.I.T e-Solutions Kooperationspartner in neuem Forschungsprojekt InDigiTrain zu digitalen Medien in der beruflichen Bildung


Friedrichsdorf, 23. Juni 2016 -  InDigiTrain steht für „Integriertes digitales Training“ als Motor für eine Flexibilisierung der Aus- und Weiterbildungsstrukturen von Logopädinnen und Logopäden und Hygienefachkräften. Das vom BMBF und ESF (Europäischer Sozialfonds der europäischen Union) geförderte Verbundprojekt startete am 1. Juni 2016. M.I.T ist Kooperationspartner im Verbundprojekt,  zusammen mit AWO Ennepe/Ruhr, dem Bildungsinstitut im Gesundheitswesen (BiG) und die FernUniversität in Hagen als Projektkoordinatorin.

In dem dreijährigen Projekt werden bis Mai 2019 exemplarisch für zwei Berufsgruppen der Gesundheitsbranche digitale Lernszenarien auf Basis der Inverted Classroom-Methode und des problemorientierten Lernens erarbeitet. Das Ziel ist es, die Ausbildung von Logopädie-Fachkräften sowie die Weiterbildung von Pflegepersonal zu Hygienefachkräften zu modernisieren und eine größere zeitliche und strukturelle Flexibilisierung zu ermöglichen.

„Wir möchten zu einer Verbesserung der Qualität der Aus- und Weiterbildung der jeweiligen Berufsgruppe beitragen und einen größeren Bezug zu realen Arbeitskontexten herstellen“, fasst die Projektleiterin Univ.-Prof. Dr. Claudia de Witt zusammen. Dazu werden digitale Medien zum Lehren und Lernen entwickelt sowie als feste Bestandteile in die Qualifizierungsstrukturen implementiert. Gemeinsam mit den beiden Praxispartnern AWO und BiG werden realistische Szenarien konzipiert und in den Einrichtungen praktisch erprobt. Für die technische Entwicklung ist e-Learning Spezialist M.I.T verantwortlich.

Ziel des Projektes ist es, die Trennung von Arbeits- und Lernort bei diesen beiden Berufsgruppen aufzubrechen und theoretisches Wissen und seine praktische Anwendung durch den Einsatz digitaler Medien übergangsloser und bedarfsorientierter zu gestalten. Zentrales Element sind möglichst authentische Praxisfälle, anhand derer arbeitsbegleitende Lernprozesse ausgelöst werden sollen. Ergänzend werden mit der Methode des Inverted Classrooms die Lernräume „vertauscht“: die Stoffvermittlung wechselt vom Klassenzimmer in die individuelle Vorbereitung, das Reflektieren und Vertiefung der Lerninhalte wechselt von den Hausaufgaben in den Unterricht der Bildungseinrichtungen. 

Zur Projekt-Website

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds unter dem Förderkennzeichen 01PD15014.