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Wie Assistenzsysteme das Lernen vereinfachen können

Behinderungen äußern sich nicht nur durch äußerliche Einschränkungen, sondern können auch physisch nicht erkennbare Folgen haben. Dazu gehören geistige Behinderungen oder Lerneinschränkungen. Über diese wollen wir heute sprechen.

Können Digitale Assistenzsysteme Menschen mit kognitiven Einschränkungen helfen, am Arbeitsleben teilzunehmen? Das Projekt diBAss zeigt, wie es gelingen kann.

Lernen wir alle gleich?

Wenn Kinder die Welt entdecken, wenn Erwachsene neue, unbekannte Situationen bewältigen, dann lernen sie. Doch was ist, wenn das nicht so funktioniert, wie es eigentlich soll? Eine Lernbehinderung kann durch verschiedene Faktoren aus unterschiedlichen Bereichen verursacht werden. Sie betrifft meist mehrere Funktionsebenen (geistig, seelisch und körperlich), die sich gegenseitig individuell und nicht kontinuierlich verstärken können. Eine Lernbehinderung wirkt sich auf jede Form des Lernens im Alltag aus.

Um den Lernenden das Lernen mit digitalen Technologien zu vereinfachen, helfen kurze und verständliche Sätze, die ohne Fremdwörter die wichtigsten Informationen zusammenfassen. Lernende mit Einschränkungen dabei nicht mit Informationen überschüttet werden. Viele Lernassistenzsystem nutzen daher die Möglichkeit über Bilder oder Videos zu lernen. Wie wir das mit unserem Autorentool umsetzen, finden Sie auf unserer Webseite.

Projekt diBAss – Neue Chancen im Arbeitsleben

Das Projekt diBAss startete als Förderprojekt und hat sich inzwischen zu einer nutzbaren Software für viele Bereiche entwickelt. diBAss ermöglicht es Menschen mit kognitiven Einschränkungen neue berufliche Perspektiven im sozialen Dienstleistungsbereich durch den Einsatz digitaler Medien zu eröffnen. Gemeinsam mit Diakoneo, der technischen Universität Ilmenau und LIVINGSOLIDS GmbH, wurde das Projekt umgesetzt und von Expert:innen wie Psychologen:innen, Sozialpädagogen:innen und hauswirtschaftlichen Fachkräften unterstützt.

Das Projekt setzt auf innovative Lernansätze in Kombination mit erprobten digitalen Medien, wie beispielsweise Tablets. Die Herausforderung lag in der Neuartigkeit ihrer Kombination, in der Anpassung auf die Zielgruppe sowie in der zielgruppenspezifischen Aufbereitung der Lerninhalte. Das heißt, dass die organisatorischen, inhaltlichen und technischen Komponenten ein generisches Framework bilden, das nun an unterschiedlichen Aufgabenkontexte und digitalen Medien flexibel angepasst werden kann. Entstanden ist eine App deren Ziel es ist, möglichst vielen Personen und sozialen Einrichtungen die Nutzung des diBAss-Systems einfach und kostengünstig zu ermöglichen. 

Mehr zum Projekt diBAss finden Sie hier:

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